Die Wahrheit über JUUL2 – und warum sie Rauchern eine echte Chance gibt
Wenn Wissenschaft Hoffnung schenkt – eine neue Studie macht Mut
Manchmal braucht es nur sechs Wochen, um ein Leben zu verändern. Nicht durch radikale Maßnahmen. Nicht durch Drohungen oder staatliche Bevormundung. Sondern durch eine Alternative, die funktioniert. Genau das zeigt eine neue, beeindruckende Studie aus den USA – sie untersucht die Wirkung des JUUL2-Systems auf tägliche Zigarettenraucher. Und das Ergebnis ist eine kleine Revolution in Sachen Schadensminimierung.
Ich möchte dir heute davon erzählen. Nicht als Wissenschaftler. Sondern als Mensch, der selbst geraucht hat, der weiß, wie schwer der Ausstieg sein kann – und wie befreiend der richtige Weg raus aus der Abhängigkeit ist.
1160 Raucher, die eigentlich gar nicht aufhören wollten
Die Studie ist besonders, weil sie mit echten Menschen arbeitet. Mit Rauchern, die gesagt haben: „Ich bin nicht bereit aufzuhören.“ Keine Laborsituation, keine künstlich motivierte Gruppe – sondern der ganz normale Alltag eines Rauchers.
Und trotzdem ist etwas passiert. Diese Menschen bekamen das JUUL2-System an die Hand – ein modernes E-Zigaretten-Produkt mit fünf verschiedenen Geschmacksrichtungen: Virginia Tobacco, Autumn Tobacco, Polar Menthol, Summer Menthol und Ruby Menthol. Für eine Woche konnten sie testen, danach sechs Wochen lang frei dampfen – ohne Vorgaben, ohne Druck, einfach so, wie es in ihr Leben passt.
Fast die Hälfte hat komplett aufgehört zu rauchen
Was dann geschah, ist nicht weniger als ein Durchbruch: Je nach Geschmack stiegen zwischen 38 % und 47 % der Teilnehmer vollständig vom Rauchen auf das Dampfen um. Innerhalb von nur sechs Wochen. Und das, obwohl sie anfangs gar nicht aufhören wollten!
Auch wer nicht komplett umstieg, konnte profitieren: Über die Hälfte der verbleibenden Raucher reduzierte den Zigarettenkonsum um mindestens 50 %. Das sind keine kleinen Effekte. Das ist echte Veränderung. Schritt für Schritt. Ohne Zwang – aber mit Wirkung.
Menthol schlägt Tabak – warum Geschmacksvielfalt so wichtig ist
Ein bemerkenswerter Aspekt der Studie: Menthol-Geschmacksrichtungen führten zu höheren Umstiegsraten als klassische Tabakaromen. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig Vielfalt ist. Wer Dampfen als echten Ersatz erleben soll, muss wählen dürfen. Geschmack ist individuell – und entscheidend für den langfristigen Erfolg.
Viele Länder schränken Aromen stark ein oder verbieten sie ganz. Diese Studie legt offen, wie schädlich solche Gesetze sein können – denn sie nehmen den Menschen die Möglichkeit, ihren Ausstieg auf ihre Weise zu gestalten.
Gesundheitlicher Nutzen: Weniger Atemwegssymptome, weniger Abhängigkeit
Wer komplett umgestiegen ist, hatte nicht nur weniger Zigaretten im Leben – sondern auch eine verbesserte Gesundheit. Die Teilnehmer berichteten über eine spürbare Reduktion von Atemwegssymptomen und ein geringeres Gefühl der Abhängigkeit. Ein starkes Zeichen, dass Dampfen nicht nur ein Ersatz ist – sondern ein echter Fortschritt für Körper und Wohlbefinden.
Und wie steht’s mit Juul und Big Tobacco?
Ein oft gehörter Kritikpunkt lautet: „Juul gehört doch sowieso der Tabakindustrie.“ Und das war eine Zeit lang auch richtig – 2018 kaufte Altria, der Konzern hinter Marlboro, einen 35-prozentigen Anteil an Juul Labs. Doch dieser Anteil wurde 2023 wieder zurückgegeben – Juul Labs ist heute kein Teil eines Tabakkonzerns mehr. Ein wichtiger Punkt, der zeigt, dass es hier nicht um das Geschäft mit der Sucht geht, sondern um echte Alternativen.
Eine echte Chance – wenn man sie denn lässt
Diese Studie zeigt eines ganz deutlich: Es gibt Wege raus aus der Tabaksucht. Und sie müssen nicht immer mit kaltem Entzug oder Nikotinpflastern gepflastert sein. Für viele Raucher ist die E-Zigarette der erste gangbare Schritt in ein rauchfreies Leben – weil sie vertraut ist, weil sie funktioniert, weil sie nicht nach Aufgabe, sondern nach Freiheit schmeckt.
Staatliche Bevormundung, panische Verbotsgesetze und ideologische Kämpfe verhindern, dass diese Chancen genutzt werden. Und sie treffen nicht „die Industrie“ – sondern Millionen von Rauchern, die endlich loskommen wollen.
Was bedeutet das für uns?
Wenn du rauchst oder jemanden kennst, der raucht: Zeig ihm diese Zahlen. Diese Studie. Und gib ihm oder ihr Mut, es anders zu versuchen. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Sondern darum, den ersten Schritt zu machen. Und dann den nächsten. In einem eigenen Tempo. Mit der richtigen Unterstützung – und der Freiheit, selbst zu entscheiden, wie der Weg aussieht.
Fazit: Wissenschaft statt Meinung – und ein bisschen mehr Vertrauen
Es wird Zeit, dass wir die ideologischen Mauern einreißen und echte Lösungen zulassen. Diese Studie beweist, dass es funktioniert. Dass Dampfen helfen kann. Dass Vielfalt zählt. Und dass Menschen, wenn man sie lässt, in der Lage sind, sich zu verändern.
Lassen wir sie endlich.
Hier geht’s zur vollständigen Studie:
Evaluating the Effect of the JUUL2 System With 5 Flavors on Cigarette Smoking and Tobacco Product Use Behaviors Among Adults Who Smoke Cigarettes – JMIR 2025