17. September 2026
Die geheime Anti-Vape-Industrie: Wer wirklich Millionen kassiert, damit du weiter Angst vor Nikotin hast
Wenn du in deinen Social-Media-Feed schaust, siehst du ständig dieselbe Leier: Vapen sei brandgefährlich, Nikotin das personifizierte Böse, Aromen gehörten verboten. Junge Creator mimten vor laufender Kamera den emotionalen Ausstieg, Sketche framen Nikotin als toxischen Ex-Partner, Lifestyle-Accounts warnen vor bunten Dampfen.
Du denkst, das ist die ehrliche Meinung deines Lieblings-Creators? Träum weiter.
Hinter diesen vermeintlich spontanen Videos steht ein milliardenschwerer PR-Apparat. Es ist ein Netzwerk aus staatlichen Behörden, dubiosen US-Stiftungen, willfährigen Agenturen und gigantischen Pharma-Interessen. Ich zeige dir heute schwarz auf weiß, wie dieses Kartell tickt, wer die Strippen zieht und warum hier Millionen an Steuergeldern versenkt werden, um die Wahrheit über Schadensminimierung mundtot zu machen.
Die Doppelmoral: Wenn der Staat Schleichwerbung bezahlt
Fangen wir mit dem Elefanten im Raum an. Wenn ich oder irgendein anderer Fachkanal im Netz über Hardware oder Liquids spricht, droht sofort die juristische Keule. Wettbewerbszentralen, Landesmedienanstalten, Abmahnanwälte. Jeder kleinste Hinweis muss als Werbung deklariert werden, sonst knallt es.
Gilt dieses Recht für alle? Vergiss es.
Erinnerst du dich an die staatliche Corona-Kampagne, bei der Creator wie Inscope21 fast 50.000 Euro an Steuergeldern für ein einziges Video kassierten? Damals hat kein Schwein gekennzeichnet, dass das Geld direkt aus der Staatskasse stammte. Es wurde als ehrlicher, besorgter Appell an die Jugend inszeniert.
Genau dasselbe Spiel läuft bei der Hetze gegen das Dampfen. Staatliche Stellen und Krankenkassen umgehen das Werbeverbot im Netz, indem sie das Ganze als Aufklärung und Prävention framen. Sie kaufen Gesichter ein, liefern die Drehbücher und lassen die Creator so tun, als wäre das ihr persönlicher Lifestyle. Es ist nichts anderes als staatlich finanzierte Meinungsmache.
Der globale Hebel: Wie US-Milliardäre die WHO füttern
Um zu kapieren, warum in Berlin und Brüssel so ein absurder Feldzug geführt wird, musst du über den Atlantik blicken. Da sitzt die Wurzel des Übels.
Alles begann 1998 mit dem sogenannten Master Settlement Agreement (MSA) in den USA. Die Tabakkonzerne schlossen mit den US-Bundesstaaten einen Jahrhundertdeal: Hunderte Milliarden Dollar fließen seither Jahr für Jahr an die Staaten. Aus diesem Geld entstand unter anderem die Truth Initiative (damals American Legacy Foundation), ausgestattet mit einem gigantischen Kriegsfonds.
Dazu kommt der New Yorker Milliardär Michael Bloomberg. Über seine Stiftung Bloomberg Philanthropies hat er mehr als eine Milliarde US-Dollar in die globale Tabakkontrolle gepumpt. 2019 legte er noch einmal 160 Millionen Dollar obendrauf, mit einem einzigen Ziel: das weltweite Verbot von Aromen in E-Zigaretten.
Mit dieser Kohle finanziert Bloomberg NGOs wie die Campaign for Tobacco-Free Kids (CTFK) und das Netzwerk STOP. Noch perfider: Bloomberg ist gleichzeitig weltweiter WHO-Botschafter. Über zweckgebundene Spenden kauft er sich massiven Einfluss auf die WHO-Tabakkonvention (FCTC). Wenn die WHO behauptet, E-Zigaretten seien genauso schädlich wie Verbrennungstabak, dann ist das keine unabhängige Wissenschaft. Es ist die Doktrin eines amerikanischen Milliardärs, der ein Verbot durchdrücken will.
Der US-Blaupause: Wenn Behörden Gamer und TikToker kaufen
Dass Staaten Creator für Anti-Nikotin-Kampagnen buchen, ist keine Verschwörungstheorie. Es ist offiziell dokumentiert.
Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) betreibt die Anti-Vape-Kampagne „The Real Cost“ mit einem Gesamtetat von über 250 Millionen US-Dollar. In ihrem eigenen, offiziellen Leitfaden Influencers 101 brüstet sich die Behörde damit, den Mega-Streamer Tyler „Ninja“ Blevins eingekauft zu haben. Millionen Gamer sahen plötzlich scheinbar spontane Warnungen vor Vapes. Bei Stars dieser Größenordnung liegen marktübliche Honorare für integrierte Großkampagnen zwischen 50.000 und 200.000 Dollar.
Die Truth Initiative pumpte zeitgleich zweistellige Millionenbeträge in Agenturen wie 72andSunny, um die TikTok-Aktion „Quit Together“ zu starten. Creator mit Millionen-Reichweiten – darunter Namen wie Victoria Annunziato (King Victober), Jerry Purpdrank oder Quenlin Blackwell – kassierten zwischen 5.000 und 25.000 Dollar pro Clip, um vor laufender Kamera ihr Ausstiegsdrama zu inszenieren.
Das deutsche System: Das Versteckspiel hinter PR-Agenturen
In Deutschland läuft das Ganze diskreter. Die Bundesregierung weiß genau, dass der Aufschrei groß wäre, wenn direkte Rechnungen an Influencer im Bundeshaushalt auftauchen. Deshalb schaltet man große PR-Agenturen dazwischen.
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das neu geschaffene Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (ehemals BZgA) vergeben Rahmenverträge in Millionenhöhe an Agenturen wie Scholz & Friends, Serviceplan oder fischerAppelt. Diese Agenturen casten dann die Gesichter, schreiben die Skripte und wickeln die Honorare über Werkverträge ab.
Wenn Parlamentarier in Kleinen Anfragen im Bundestag nachhaken, mauert das Ministerium: Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Agenturen. Aus den offiziellen Drucksachen geht jedoch hervor, dass Bundesministerien für Einzelaufträge an reichweitenstarke Creator regelmäßig 5.000 bis 30.000 Euro pro Kampagne überweisen.
Ein paar belegte Fälle aus den Agenturakten zeigen, wie das hierzulande abläuft:
- Die BARMER und Agentur TLGG: Für die Kampagne #TuEsFürAlle engagierte die Berliner Digitalagentur TLGG die bekannte Moderatorin und Podcasterin Visa Vie (Charlotte Mellahn). Das Framing: Nicht mehr bloß die eigene Gesundheit, sondern Umweltschäden durch Zigaretten und Tabakprodukte sollten die Gen Z emotional packen. Laut Agentur-Portfolio generierte die Aktion über 10 Millionen Impressions.
- Das Bundesinstitut und Agentur emfaktor: Für die Plattform rauchfrei-info rollte die Stuttgarter Agentur emfaktor die Aktion „Nikotinsucht ist eine toxische Beziehung“ auf TikTok und Instagram aus. Das Drehbuch: Junge Creator sprachen über den schmerzhaften Bruch mit einem toxischen Partner. Erst am Ende wurde aufgelöst, dass es um den Ausstieg aus Vapes und Nikotin ging. Ein klassischer Bait-and-Switch, bezahlt aus dem Bundeshaushalt.
- Der Dauer-Schirmherr: Bei Schuloffensiven wie „Be Smart – Don’t Start“, betrieben vom IFT-Nord in Kiel und finanziert von der Deutschen Krebshilfe, dem Bund und dem AOK-Bundesverband, tritt Dr. Eckart von Hirschhausen seit Jahren ganz offiziell als Schirmherr auf und trommelt medial gegen Nikotin und alternative Produkte.
- Krankenkassen-Formate: Gesetzliche Kassen wie die AOK binden für ihre Kanäle reichweitenstarke Medizin-Creator wie Doc Felix (Felix Berndt) ein, um in Podcasts und Videos vor den Risiken von Vapes, Shishas und Nikotinsucht zu warnen.
In der benachbarten Schweiz geht man damit sogar noch offener um. Dort schüttet der staatliche Tabakpräventionsfonds (TPF) jährlich rund 14 bis 16 Millionen Franken aus. Für die Aktionen VapeCheck und Checkst du?! heuerte die Zürcher Agentur House of Influence ganz offiziell Schweizer Top-Creator wie Aditotoro (Adrian Vogt), Maelo, Timon Sommer (@timitime__) und Tobia Benaglio an, um in Comedy-Sketchen gegen Vapes und Snus zu schießen.
Der Inzest der Institutionen: Wer berät hier eigentlich wen?
Wer die Fachberichte in den deutschen Medien liest, stößt immer auf dieselben Kronzeugen. Ganz vorne mit dabei: die Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg.
Was die Tagesschau dir verschweigt: Das DKFZ wird zu 90 Prozent aus Bundesmitteln finanziert. Die dortigen Akteure sitzen gleichzeitig im Vorstand des Aktionsbündnisses Nichtrauchen (ABNR), einem Lobby-Dachverband, der massiv von der Stiftung Deutsche Krebshilfe bezuschusst wird.
Das ist ein geschlossener Zirkelschluss. Staatlich bezahlte Forscher schreiben Gutachten und sogenannte Policy Briefs. Über private Verbände fordern sie Steuererhöhungen, Werbeverbote und Aromenverbote. Das Bundesgesundheitsministerium nimmt diese Papiere, setzt Gesetze durch und schüttet die nächsten Millionen für Informationskampagnen an genau diese Netzwerke aus. Eine Hand wäscht die andere. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schadensminimierung (Harm Reduction) aus Großbritannien oder Schweden werden dabei ignoriert, weil sie das eigene Geschäftsmodell zerstören würden.
Warum das Ganze? Folge dem Geld!
Warum wird so viel Steuer- und Stiftungsgeld verpulvert, um eine Alternative zu bekämpfen, die nachweislich um Welten weniger schädlich ist als die Verbrennungszigarette?
Es geht um drei gigantische Geldquellen:
1. Das Pharma-Monopol
Konzerne wie Pfizer, GlaxoSmithKline (GSK) und Johnson & Johnson verdienen seit Jahrzehnten Milliarden mit klassischer Nikotinersatztherapie. Kaugummis, Pflaster, Sprays und Pillen wie Champix. Diese Produkte haben katastrophale Erfolgsquoten, doch genau das sichert das Abo-Geschäft: Der Raucher versucht es, scheitert, raucht weiter, kauft wieder Pflaster.
Die E-Zigarette hat diesen Markt zertrümmert. Sie funktioniert als Genussmittel für den dauerhaften Umstieg, ohne dass ein Arzt ein Rezept ausstellen oder ein Pharmakonzern abkassieren muss. Deshalb sponsert die Pharmaindustrie medizinische Fachgesellschaften, Lungenärzte-Kongresse und Studien, deren Autoren in den Leitlinien der S3-Behandlungsmethoden regelmäßig vor der E-Zigarette warnen.
2. Die Milliarden der Tabaksteuer
Der deutsche Fiskus kassiert jedes Jahr rund 15 Milliarden Euro an reiner Tabaksteuer. Steigen Millionen Raucher auf rauchfreie Alternativen um, bricht dem Bundesfinanzminister ein riesiges Loch in den Etat. Anstatt Schadensminimierung als Chance für das Gesundheitssystem zu begreifen, erfand man das Tabaksteuermodernisierungsgesetz. Man belegte nikotinhaltige und sogar reine Basenflüssigkeiten mit absurden Steuern, um die Einnahmen zu sichern und das Narrativ zu zementieren: Alles, was dampft, muss wie eine Kippe behandelt werden.
3. Der Selbsterhaltungstrieb der Bürokratie
Es existiert eine milliardenschwere Industrie aus Präventionsbeauftragten, Instituten wie dem IFT-Nord, Suchtberatungsstellen und PR-Agenturen. Wenn die Verbrennungszigarette durch risikoreduzierte Produkte ersetzt wird und Raucher einfach umsteigen, ohne klinische Entwöhnungsprogramme zu durchlaufen, verliert dieser Apparat seine Daseinsberechtigung. Sie brauchen den Feind. Und wenn der alte Feind wegbricht, deklariert man Nikotin an sich zum absoluten Staatsfeind Nummer eins.
Mach die Augen auf
Wenn du das nächste Mal auf Social Media ein Video siehst, in dem dir ein Lifestyle-Creator, ein Comedian oder ein angeblicher Gesundheitsexperte erklärt, wie furchtbar Dampfen sei: Schau ganz genau hin.
Frag dich, welche PR-Agentur das Skript geschrieben hat. Frag dich, ob das Geld dafür aus dem Bundeshaushalt, von einer Krankenkasse oder aus den Fördertöpfen von US-Milliardären stammt.
Die Anti-Vape-Hysterie ist keine neutrale Wissenschaft. Sie ist ein knallhartes Milliardengeschäft, bezahlt mit deinen Steuer- und Beitragsgeldern, um ein altes Monopol zu schützen. Teile diesen Artikel, kläre deine Leute auf und lass dir die Realität nicht von bezahlten Kampagnen verdrehen.